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Treat yourself: Acht gesunde Ideen, Dir etwas Gutes zu tun

Treat yourself:
8 gesunde Ideen, Dir etwas Gutes zu tun

LAURA VAN EMPEL | 19. JANUAR 2021
Der berühmte Mark Twain stellte einst fest: „Der einzige Weg, Gesundheit zu erhalten, ist zu essen, was Du nicht willst, zu trinken, was Du nicht magst und zu tun, was Du eher nicht tun würdest.“ Dass er damit falsch lag und dem nicht so sein muss, zeigen die folgenden acht gesunden Tipps. Sie lassen sich einfach und unkompliziert in Deinen Alltag integrieren, sind somit leicht umzusetzen und tun Dir nachhaltig gut.

Glückliche Frau

Ein erfülltes Leben beginnt mit Gesundheit – das fanden 70% der Befragten bei einer 2019 durchgeführten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK. Dabei umfasst Gesundheit nicht nur physische Fitness und Unversehrtheit, sondern ebenso Geist und Seele. Es gilt, den Körper als Ganzes zu betrachten und neben der körperlichen auch die mentale Gesundheit zu pflegen. Selfcare lautet hier das Motto: Sich selbst etwas Gutes tun ist der erste Schritt zu einem gesunden Lebensstil.

Das erfordert auch nicht unbedingt eine radikale Umkehr Deines Lebensrhythmus oder -stils. Wichtig ist, sich nicht selbst zu überfordern und sich innerhalb der Bereiche zu bewegen, in denen man sich wohlfühlt. Sonst ist schnell Frustration bei Nicht-Gelingen angesagt – und damit das Gegenteil von „guttun“.

Idee 1: Hautpflege – Skin Care is Self Care

Wenn Du Dich selbst gut fühlst, strahlst Du das auch aus – Du stößt auf positive Resonanz und bist zufriedener. Also mach, womit Du Dich wohl und schön fühlst: Ein ausgiebiges Peeling für Gesicht und Körper oder eine pflegende Maske verhelfen der Haut zu neuer Frische. Ein hübscher Nagellack für Finger und Zehen bringt Farbe in Deinen Look. Oder Du gönnst Dir einen ausführlichen Friseurtermin inklusive Kopfmassage, Haarkur und Augenbrauen-Zupfen – eine Stunde Verwöhnen nur für Dich!

Idee 2: Denke positiv

Tatsächlich einfacher als gedacht: Nimm Dir jeden Abend fünf Minuten Zeit und denke an drei schöne Dinge oder Ereignisse, die Dir während des vergangenen Tages ein Lächeln entlockt haben – und sei es die allerkleinste Kleinigkeit. Das sorgt für viele positive Gedanken! Du kannst die Dinge auch aufschreiben, so hast Du sogar noch länger etwas davon.

Idee 3: Schlaf gut

Dass gesunder und ausreichend Schlaf wichtig ist, ist kein Geheimnis: Zu wenig und schlechter Schlaf wirkt sich negativ auf Stimmung und Leistungsfähigkeit aus. Doch allzu oft kommen Kopf und Gedanken trotz eines anstrengenden Tages nicht zur Ruhe. Deshalb hilft es, das Gehirn beim Entspannen maximal zu unterstützen. Reduziere visuelle Einflüsse: Handy aus, kein Fernsehen, kein Internet – stattdessen lieber ein Buch lesen. Oder lausche Deinem Lieblings-Podcast oder einem Hörbuch. Besonders praktisch dabei: die Timerfunktion in Smartphones, die auch mit „Wiedergabe stoppen“ eingestellt werden kann.
Zudem hilft es, vor dem Schlafengehen „Ballast“ loszuwerden: Schreib Deine Aufgaben für den nächsten Tag auf, dann hast Du sie aus dem Kopf. Versuche, Streitfragen zu klären – ungelöste Konflikte stören Ruhe und Schlaf.

Idee 4: Sing Dich gesund

Du singst gerne in der Dusche, im Auto oder auch bei Deiner Morgenroutine? Sehr gut! Singen ist extrem gesund – schon zehn bis fünfzehn Minuten bringen den Kreislauf in Schwung. Zudem bekommt unser Körper durch die besondere Atmung mehr Sauerstoff. Das kurbelt den Stoffwechsel an, stabilisiert den Blutdruck, fördert die Durchblutung von Organen und Gehirn und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Singen stärkt auch das Immunsystem und schützt vor Erkältungen: Der Körper produziert dabei vermehrt Immunglobine A, die an den Schleimhäuten einen Schutz gegen Krankheitserreger bilden. Und dass auch noch körpereigene Glückshormone dabei ausgeschüttet werden, komplettiert die Wunderwirkung – Singen macht also glücklich und tut Deinem Körper rundum gut.

Idee 5: Geh raus in die Natur

Damit schlägst Du mehrere Fliegen mit einer Klappe: Ein Ausflug in die Natur senkt Deinen Blutdruck, baut das Stresshormon Kortisol ab und Dein Angst- und Depressionsniveau nimmt ab. In die Natur gehen heißt auch Bewegung an der frischen Luft – und das muss nicht die Runde Jogging sein, ein Spaziergang tut es auch. Wenn Du dabei noch Dein Telefon in der Tasche lässt, gönnst Du zudem Deinem Gehirn ein wenig Zeit zum Durchatmen.
Besonderes Plus: Der Körper lädt über die UV-Strahlung der Sonne seinen Vitamin D-Haushalt wieder auf – das klappt ansonsten nur über Nahrungsergänzungsmittel. Vitamin D spielt aber eine wichtige Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisierung und bei Stoffwechselvorgängen. Also Augen schließen, Kopf in den Nacken und genießen!

Idee 6: Probiere etwas Neues aus

Der Mensch ist von Natur aus Entdecker, wie an kleinen Kindern unschwer zu erkennen ist. Warum nicht auch als Erwachsener mal wieder etwas Neues versuchen? Beispielsweise einfach mal ziellos durch das eigene Viertel streifen und in Straßen gehen, in denen Du noch nie warst. Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit einfach mal einen anderen Weg nehmen. Eine neue Sprache lernen, vielleicht eines Landes, in das Du schon immer mal reisen wolltest? Mit Hilfe verschiedener Apps ist das heute relativ leicht möglich.

Oder Du probierst einmal ein neues Rezept aus – mit einem Lebensmittel, das Du bisher nicht auf dem Schirm hattest oder das Du bisher immer gleich zubereitet hast. Viele alte, sehr gesunde Gemüsesorten erleben derzeit eine Renaissance, wie zum Beispiel Rosenkohl, Grünkohl oder Urkartoffeln. In allen stecken wichtige Nährstoffe und Vitamine. Und es gibt eine Vielzahl an leckeren Rezepten, die das Gemüse neu erfinden.

Finde Deinen Ausgleich

Jeder Mensch ist anders – was uns aber allen gemein ist: Wir brauchen einen Stressausgleich. Finde deshalb heraus, was Dir am besten hilft. Yoga, Pilates, DIY-Projekte oder einfach nur Sudokus – wichtig ist, dass es Dir Freude bereitet, Dich ablenkt und Du Dich wohl damit fühlst. Nur wenn Du Deine Art von Ausgleich findest, wirst Du auch langfristig etwas davon haben – und dann tut es Dir richtig gut!

Laura van Empel

Laura van Empel

Ob Ausdauer-, Krafttraining oder Flexibilität: Laura van Empel ist sportlich vielseitig unterwegs! Wie hilfreich und wichtig Sport für Körper und Kopf ist, konnte Laura nicht nur bei sich selbst wiederholt beobachten: Als Fitnesstrainerin war unsere Gast-Autorin bis 2018 bei Coachyfy tätig und hat Trainingspläne erstellt, die auf die individuellen Fitness-Ziele ihrer Kunden ausgerichtet waren – und dabei tolle Entwicklungen begleiten dürfen. Doch nicht nur Sport ist für Laura beim Thema Wellbeing entscheidend: Privat praktiziert sie regelmäßig Meditation und weiß demnach bestens, wie wichtig seelisches Wohlbefinden ist, um mit sich selbst im Reinen zu sein. Ihre besten Tipps rund um Wellbeing und Fitness verrät sie Dir hier.